CampnWork - Preisvergleich der Campingplaetze

Veröffentlicht am 3. Februar 2025 um 08:46

Hallo Campingfreunde,

im letzten Blog habe ich dir ein paar private Stellplätze für das Arbeiten im Camper empfohlen. Heute möchte ich dir ein paar Tipps geben, um kostenlose oder preiswerte Stellplätze zu finden. Bei der Wahl des Wohnmobilstellplatzes oder Campingplatz spielt natürlich der Preis und die Dauer des Aufenthalts eine sehr wichtige Rolle. 

Optimal für das mobile Arbeiten wären natürlich kostenlose Stellplätze.

In Deutschland und in vielen anderen europäischen Ländern ist Wildcamping und das Freistehen leider grundsätzlich verboten (außer auf Raststätten und öffentlichen Parkplätzen - rechtliche Grauzone, wenn kein "campingähnliches Verhalten" vorliegt und der Halt dazu dient, die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen). Aber auch hier gilt "ohne Strom nix los".

Generell gilt: Je besser die Stellplätze und Campingplätze ausgestattet sind, desto teurer die Übernachtungsgebühren. Aber das weißt du sicherlich selbst.

Zur Erinnerung: Die Camping App Wohnmobil oder die Campercontact App bieten die besten Stellplätze, legale Freistehplätze und Campingplätze für ganz Europa in einer App an.

Die Reisemobil International Plattform bietet zu kostenlosen Stellplätzen gerade einen Winzeratlas 2025 an, indem kostenlose Übernachtungen auf über 200 charmanten Winzerhöfen angeboten werden (ermöglicht durch eine Vignette). Hier der Link: Winzeratlas 2025.

Promobil bietet ebenfalls eine Übersicht, welche die 14 beliebtesten Stellplätze in Deutschland zeigt, auf denen man offiziell umsonst übernachten darf.  Auf einigen Plätzen ist dafür eine Einkehr in der anliegenden Gastwirtschaft obligatorisch oder man darf für den Erhalt spenden. Manche Gemeinden bieten subventionierte Plätze an, um den Tourismus in der Region zu stärken. Mehr Informationen dazu findest du hier - Promobil: Die Top 14 der kostenfreien Stellplätze. Wir haben zum Beispiel erst vor Kurzem auf dem Wohnmobilstellplatz in Bietigheim-Bissingen and der Enz kostenlos geparkt - übrigens eine sehr schöne Stadt mit tollen Skulpturen.

Wenn du auf dem Weg zum Bodensee bist, dann gibt es an der A81 in Rosenfeld am Sofienbad einen kostenlosen Wohnmobilstellplatz. Auch in Bayern an der A8 in Richtung München gibt es den Freistaat in Sulzemoos mit kostenloser Übernachtungsmöglichkeit - aber Achtung, nicht in die Ausstellung und den Shop gehen, denn hier gibt es die "große Einkaufsverlockung".

Weitere kostenlose Wohnmobilstellplätze kannst du auch mit Wwoofing (World-Wide Opportunities and Organic Farms) und Landvergnügen finden. Du kannst gegen einen geringen Mitgliedsbeitrag bei Landwirten auf Bio-Bauernhöfen übernachten (in Deutschland gibt es über 500 Bauernhöfe, die Mitglied im Wwoofing sind). Wenn du etwas auf dem Hof arbeitest, kannst du kostenlos mit dem Wohnmobil übernachten (Kost inklusive). Mitglieder von Landvergnügen erhalten eine Jahresvignette und die Information, auf welchen Bauernhöfen (1.300 Landwirte) man kostenlos in Deutschland übernachten kann. Toll ist, dass du mit Imkereien, Winzereien oder Brauereien in Berührung kommst. Die App für drei Länder kostet aktuell im Vorverkauf 62,91 € (2025 für Deutschland, Österreich und Schweiz).

Die Preise für Wohnmobilstellplätze und Campingplätze können je nach Dauer des Aufenthaltes variieren.

Hier sind einige Anhaltspunkte:

  1. Langzeitrabatte: Viele Campingplätze bieten Rabatte für längere Aufenthalte an. Wenn du länger als eine Woche bleibst, kann der Preis pro Nacht niedriger sein (camping-check.com).

  2. Saisonabhängige Preise: In der Hochsaison sind die Preise in der Regel höher. Wenn du flexibel bist und in der Nebensaison campen kannst, sparst du oft Geld.

  3. Pauschalangebote: Einige Campingplätze bieten Pauschalreisen oder spezielle Tarife für längere Aufenthalte an.

  4. Zusatzkosten: Beachte, dass zusätzliche Kosten wie Strom, Wasser oder die Nutzung von Annehmlichkeiten wie Pools oder Saunen separat berechnet werden können (kostencheck.de).

Es lohnt sich, im Voraus zu fragen und verschiedene Angebote zu vergleichen, um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden.

Preise für die durchschnittliche Stellplatzmiete für drei Personen:

  • Nur in Frankreich sind die Stellplatzkosten mit 30 € günstiger als in Deutschland mit 32 €.
  • Danach kommt Schweden (35 €), Österreich (mit 38 €)
  • Kroatien und Niederlande (mit 40 €), Dänemark und Schweiz (mit 45 €)
  • Und ganz zuletzt Italien (mit 50 €) im Ranking.

Ein Wohnmobilstellplatz in Portugal kostet im September und Oktober mit Strom, bis zu drei Personen, mit Frisch- und Abwasser sowie WLAN nur 12,50 €.

Dazu kommen dann noch die Zusatzgebühren, wie zum Beispiel die Personengebühr pro Stellplatz, die Kurtaxe in manchen Urlaubsregionen und Ländern, eventuell Strom, Wasser, Duschgebühren (falls nicht in der Stellplatzgebühr enthalten), und eventuell noch weitere. Hunde sind auf vielen Plätzen willkommen, allerdings fallen hier ebenfalls unter Umständen Zusatzkosten an.

Die günstigsten Campingplätze Europas findest du hier. Zum Beispiel in der Toskana in Italien, in der Nähe von Florenz, liegt der Campingplatz "Panoramico Fiesole". Hier lässt sich wunderbar Erholung mit Städtereise verbinden (ab 14 €).

Nicht zu unterschätzen sind die Spritkosten (wir tanken Diesel und AdBlue) und die Autobahngebühren, sowie die Lebenshaltungskosten (darauf gehe ich in einem weiteren Blog ein - Lebenshaltungskosten pro Land).

 

Fazit

Aufgrund der zahlreichen Zusatzkosten und der allgemeinen Erhöhung der Stellplatzpreise kann das Arbeiten im Camper im Vergleich zu einer Wohnung teuer werden. Es gibt aber Möglichkeiten die Kosten für das Arbeiten im Camper zu reduzieren, indem kostenlose oder günstige Stellplätze genutzt werden. Daher immer die Kosten vorab überprüfen und mögliche Rabatte oder Angebote ausfindig machen. Doch das unvergleichliche Gefühl der Freiheit, das beim Camping entsteht, ist unbezahlbar.

Ausblick auf den nächsten Blog:

Im nächsten Blog werde ich auf Lebenshaltungskosten pro Land eingehen, also in welchem Land ist es von den Lebenshaltungskosten am besten zu arbeiten.

In diesem Sinne: Work a mile and smile.

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